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Fruchtbarkeit auf allen Ebenen

 

Jetzt beginnt der Wonnemonat Mai, es ist die schönste Zeit des Frühlings. Die Natur in ihrem satten Grün steht als Symbol für das Leben an sich. Vermutlich kannst du dich den freudigen Frühlingsgefühlen oder den ersten starken Sonnenstrahlen nicht entziehen.
Der Übergang von April zu Mai wird in vielen Kulturen gefeiert, als der Beginn der warmen Jahreszeit. Und es ist vor allem eine sehr potente Zeit, überall sprießt es und wird für Nachwuchs vorbereitet.
Nun gehen Sonne und Erde eine innige Verbindung ein, fast wie ein Wunder der Natur. Deswegen gilt die Zeit als die heilige Hochzeit von Himmel und Erde. Übertragen gesehen ist es die Vereinigung des Männlichen und Weiblichen. Die Fruchtbarkeit hängt schwer in der Luft. Das spüren wir.

Wie stehst du dazu? Momentan, nach über einem Jahr Lockdown und begrenzten Möglichkeiten, kannst du dir die Frage fast jungfräulich stellen.
Wie steht es mit den treibenden Kräften in dir? Ruft deine Seele und treibt dich an?
Bist du bereits voll in Fahrt, dann genieße die Reise. Bist du zögerlich, dann möchten wir dich gerne an die Hand nehmen und inspirieren. Die jetzigen Energien können mitreißend und kraftvoll wirken.

Lass dich also von der Natur inspirieren und feiere und genieße das Leben bewusst, denn Vater Sonne und Mutter Erde beschenken uns gerade mit Fülle und fruchtbarer Erde.

* Wünscht du dir mehr Aktivierung? Die folgende Atemübung kann dich dabei unterstützen.
Mit der folgenden Übung lässt du deinen Einatem länger werden, eine Betonung auf den Einatem wirkt aufmunternd.
Setze dich dafür aufgerichtet hin und schließe deine Augen. Atme bewusst Ein und Aus. Verfolge deinen Atemfluss, ganz ohne Anstrengung. Beobachte wie der Atem durch die Nase einfließt, die Kehle hinunter, in den Brustraum bis in den Bauchraum und mit dem Ausatem wieder zurück.
Beginne nun die Länge deines Einatems zu zählen, und auch die Länge deines Ausatmens. Wenn du die Zahlen weißt, verlängere allmählich die Zeit deines Einatmen. Dein Aus behält die ursprüngliche Länge! Mit jedem Atemzyklus lass die Zeit deines Einatems länger werden, aber ohne Anstrengung, bis dein Einatem genauso lang wie dein Ausatem ist. Halte diesen Rhythmus für sechs Atemzüge und löse danach wider allmählich auf zu deinem Alltagsatem. Pausiere. Wiederhole es noch ein bis zwei Mal und immer wenn du den Wunsch hast dich aufgeweckter zu fühlen.

* Tanze. Am Besten wild und frei, laut und sinnlich. In der Vergangenheit wurde in der Nacht zum ersten Mai ergiebig und frivol gefeiert. So sehr, dass die Kirche diesem Fest eine neue Energie geben musste und ihn zum Tag der Arbeit umbenannte. Aber das ist uns egal. Fühle dich frei, schwinge deine Hüften zu deiner liebsten Tanzmusik, vielleicht auch mit oder vor deiner/m Liebespartner/in. Sei frei, fühle dich frei- das sind wir viel zu selten.

* Gehe in die Natur, möglichst fernab von der Urbanität, und lausche den Vögeln, rieche die Frische und lass deine Augen an dem satten, frischen Grün laben. Lege dich ins Gras, fühle den Boden unter dir mit deinem gesamten Körper, atme bewusst und „inhaliere“ das Aufblühen. Verbinde dich mit den Elementen mit all deinen Sinnen.

* Magst du Rituale? Dann dekoriere dir einen Altar mit viel Grün und frischen Frühlingsblumen und feiere den Frühling in seinen schönsten Farben- und vor allem in Dankbarkeit und Freude. Benutze auch eine besondere Kerze und Fruchtbarkeitssymbole. Es heißt, die männliche göttliche Energie sei nun am stärksten. Symbolisch wird sie oft mit einem Phallus dargestellt, auch der Maibaum ist ein solches Phallus-Symbol. Du könntest bei deinem Spaziergang in der Natur einen besonderen Stock, Eicheln oder vielleicht sogar ein Geweih für das Männliche sammeln. Für den weiblichen Aspekt, den fruchtbaren Leib, die fruchtbare Erde, die warm und einladend darauf wartet, den Samen zu empfangen, kannst du eine Schale oder einen Kranz als Symbol platzieren. Benutze deinen Altar als Kraftort im Haus.


* Nun wäre auch ein guter Zeitpunkt deine Rauhnachts-Aufzeichnungen zu sichten und zu reflektieren. Was hattest du dir für den Mai notiert, ist es noch aktuell, hattest du das richtige Gespür? Sind die Samen, die du in den Rauhnächten empfangen hast, bereits üppig am treiben? Die Aufzeichnungen sind ein guter Begleiter mit denen du deine Intuition überprüfen kannst (falls du noch immer daran zweifelst) und deiner jetzigen Intuition Raum geben kannst.

Zelebriere den Impuls! In liebe, Tatjana und Tanja